Alles begann mit
Jean Rédélé
Am 17. Mai 1922 kommt Jean Rédélé in Dieppe zur Welt. Der Rennfahrer und Gründer von Alpine.
Er baute drei Prototypen, der 4CV Rédélé Spezial im Jahr 52/ 53 & 55. Die Nr. 1 von 1952 das Rédélé auf Basis des 4CV baute wurde von Giovanni Michelotti entworfen. Gebaut wurde die Karosserie bei Allemano in Italien aus Aluminium. Das Gewicht war leichte 550 kg. Jean Redele holte den Wagen persönlich aus Italien nach Frankreich und setzte ihn selber im Rennsport ein und das ohne Verzollung. Er siegte mit dem Wagen 1953 bei der Rallye Dieppe, beim Coupe des Essarts und gewann den Pokal von Lissabon (Portugal).
Am 17. August 2007 im Alter von 85 Jahren ist er in Paris verstorben.
Sein Traum geht in Erfüllung
Die Alpine A 106 geht in Serie
Es war Dezember 1954, die Gebrüder Chappe (später Chappe et Gressalin CG) hatten von Jean Rédélé den Auftrag einen Sportwagen auf der Grossserientechnik, die vom Renault 4CV entstammt, zu bauen. Dabei ging man kein technisches Risiko ein. Die erste A106 (die Bezeichnung wurde vom 4 CV abgeleitet, der bei Renault die Typenbezeichnung R 1063 usw. hatte) wurde aus Stahlblech gefertigt, diese diente der späteren Serienproduktion in Polyester. Diese und auch spätere A106 übernahmen folgendes vom Renault 4 CV:
den unveränderten Plattformrahmen, mechanische Komponenten, Beleuchtungsanlage wie Hauptscheinwerfer, Rücklichter, die Innenausstattung, Armaturenbrett, Lenkrad, Pedalerie, Sitze usw. Die Windschutzscheibe wurde bis 1957 von der Renault Fregate übernommen (Heckscheibe).
Die A106 hat eine Länge von 3,70 m ist 1,45 m breit 1,27 m hoch und hat einen Radstand von 2'100 mm (dieser blieb 20 Jahre Alpines Standard). Dieser 500 kg leichte Sportwagen hatte einen 747 ccm Motor mit 38 PS und einer Verdichtung von 9:1. Von nun an folgte eine reine Motoren und Modellvarianteninflation, die nur sehr schwer zu ermitteln ist. Im Juni 1955 beginnt der Serienbau der A106 bei den Geb. Chappe. Bis 1960 werden dort 251 Karosserien gefertigt, die dann von Alpine oder der später entstehenden Firma RDL in Dieppe zusammengebaut wurden. Bis 1961 wurden weitere 40 Exemplare beim belgischen Lizenznehmer Gillet d' Herstal in der Nähe von Liége gebaut (einziger Unterschied zum französischen Modell: die Türscharniere sind aussen).
Wo sind sie geblieben?
Von den ca. 350 Autos konnten bis heute nur noch etwa 50 Exemplare ausfindig gemacht werden. Übrigens, die Jahrgänge der damaligen A106 konnten anhand der Fahrgestellnummer, wie folgt festgestellt werden:
1955er Nr. 1,.. 1956er Nr. 2,.. 1957er Nr. 3,.. usw.
Im Juli 1955 beginnt die erste offizielle Publikation der Alpine A106. Drei A106 in den Farben der französischen Trikolore, nämlich blau, weiss und rot, werden der Regie Renault als Geschenk übergeben.
1956 wurde dann auch der erste Klassensieg bei der Mille Miglia mit der A106 vom Team Jean Cloude Galtier/ Maurice Michy eingefahren. Im Vorjahr nahm Galtier noch mit der Rédélé Special teil und wurde 1. Dann verkaufte er diesen Wagen an seinen Mechaniker, der ihn an der Front demolierte. Der damalige Restaurateur besitzt diesen Originalen Wagen scheinbar noch heute. Im selben Jahr, also 1956, stellt Chappe eine Alpine éphémère Cabrio mit Renault Dauphine Technik am Salon Paris aus. Diese erinnerte an die später eingeführte Renault Floride. Im Juni 1957 kommt ein neues Cabrio hinzu, das von Michelotti gezeichnet wurde. Die Front glich der Coach A106, ausser am Heck, da kamen ansatzweise Heckflossen an den Abschluss. Die Heckleuchten der Dauphine wurden montiert, aber um 180° verdreht.
Phillipe Charles
In diesem Jahr stellte Jean Rédélé einen jungen talentierten Zeichner, Namens Phillipe Charles, ein. Tagsüber arbeitete er in einem Architekturbüro in Dieppe und abends an der Rue Pasteur. Seine erste Arbeit begann an einer nackten Polyesterkarosserie, des neuen Cabrio, mit geraden Scheinwerfern. Phillipe Charles gab diesem Cabrio eine flachere und feinere Front, mit Scheinwerferabdeckungen aus Plexiglas. Diese Veränderung verlängerte das Fahrzeug an der Front um 7 cm. Die Karosserie wurde dann bei Citrôen am Quai de Jard im Windkanal getestet und erreichte einen ordentlichen Cw-Wert. 1959 rückten die Scheinwerfer bei einzelnen A106 weiter in den Kotflügel hinein.
Ein solcher Typ gewann in seiner Klasse die Rallye Monte Carlo von 1960. Marc Mignotet übernimmt das Motorentuning und verfeinert die kleinen Motoren. Eine Sportversion vom Typ A106 Mille Miglia hatte 904 ccm bei einer Verdichtung von 9,5:1 und brachte 59 PS bei 6'250 U/min heraus. Weiteres hatte die hintere Pendelachse links und rechts je zwei Stossdämpfer, wie beim später folgenden R8 Gordini. Mit seinen knapp 600 kg lief dieses Rennwägelchen stattliche 165 km/h. Diese Version kostete damals 17'200.- FF und die Basisversion mit 747 ccm Motor stattliche 10'650.- FF. Zu dieser Zeit begann langsam der Wechsel von A106 zur A108. Es gibt aber keinen genauen zeitlichen Trennstrich. Je nach Ausführung wurde die A106 zur A108. Auf jeden Fall, wird dieses Phänomen die Historiker bei Alpine noch ein paar Mal ins Schleudern bringen.
Jeder fängt mal klein an. Aus einer Vision wurde Schritt für Schritt etwas Grossartiges gemacht. Jean Rédélé war der Auslöser und seine Mannschaft machten seine Träume war.
Alpine ist erfahren, verlässlich sowie fokussiert auf gute Ergebnisse und wussten es zu schätzen, mit grossartigen Kunden zusammen zu arbeiten.
Alpine arbeitete stets an verschiedenen Aerodynamik-Projekten – meistens, um das Beste Ergebnis zu erreichen. Von Zeit zu Zeit experimentierten sie auch an völlig neuen Konzepten und Ideen.
DIe Alpine Mannschaft arbeitete stets an verschiedenen Renn-Projekten – meistens, um für ihre Kunden siegreich zu sein.
Der Prototyp die A310 mit einfacher Ausstattung
Erste Präsentation am Genfer- Automobil-Salon
März 1971
Ein Fahrzeug wie von einem anderen Stern so präsentierte sich die neue Alpine. Flach, windschlüpfrig, mit Kanten und Ecken. Ein Lichtband an der Front wie ein UFO.

Emotionen
Wildheit trifft auf Eleganz.
Die neue Vision
Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn Sie an das glauben, was Sie tun, können Sie Grosses erreichen. Das ist der Grund, warum die ALPINE A310 V6 zum Beststeller wurde
Ein neues Projekt
Der Aufstieg mit dem PVR Motor in die obere Sportwagen-Liga hat begonnen. Mit dem Start 1976 wurde ein Longlife Motor eingesetzt, den auch Peugeot, Volvo, Renault, De Lorean und viele Modelle ebenfalls einsetzten
Es sind mehr als ein nur ein Haufen Handwerker: Bei Alpine arbeiten kluge Köpfe als Freunde zusammen. Gemeinsam steckten die Alpine Leute viel Freude und Leidenschaft in ihr Produkt, das zeichnete sie aus.
Alpine ist Experte auf seinem Gebiet. Aber ohne das Alpine-Team wäre Alpine heute nicht da, wo es ist. Sie lieben es, mit Gleichgesinnten zusammen zuarbeiten und mit einer Leidenschaft und Kompetenz ein gemeinsames Ziele zu verwirklichen.
Die Alpine Mannschaft lebte ihren Traum einen Sportwagen zu bauen, der Leidenschaft und Freude verbreitete.
1977 ein Jahr nach Einführung
1979 Verbesserte Version mit 5 Gang-Getriebe
Wohnzimmer-Atmosphäre
1981 Quaitätssteigerung mit der neuen Version
1980 geboren und als Gruppe 4 1983 einem breiten Publikum zum Kauf angeboten.
Die Alpine A310 V6 GT Pack kommt breit daher
Auf grossen Fuss unterwegs
Bald ist Schluss und 1985 kommte die letzte A310 V6 auf den Markt und wird durch die Renault Alpine VG GT oder auch GTA abgelöst.
Ein Armaturenbrett das keine Wünsche offen lässt.
Fokussiert auf das wesendliche und eine ansprechende Formsprache das ist der Anspruch für Alpine.
Verschiedene Projekte – und das Beste erreichen.
Neue Konzepten und Ideen zur Serienreife führen.
Das bebete Alpine.
Eine neue Ära beginnt
Neue Herausforderungen als Chance zu verstehen und neue Ziele zu erreichen das wird 1985 mit ganz neuen und hohen Qualitätsstandart in der neuen Renault Alpine V6 GT umgesetzt. In England wurde sie als Renault GTA vermarktet. Da die Namensrechte immer noch bei der Rootes-Gruppe, im Zusammen hang mit dem Modell Sunbeam Alpine, lagen.